Barsch
Der Flussbarsch ist einer der häufigsten und schönsten Raubfische unserer Gewässer. Mit seinen roten Flossen und den dunklen Querstreifen ist er fast überall zu Hause, auch an vielen Angelteichen.

Den Barsch verwechselst du mit keinem anderen Fisch: Über seinen hochrückigen, grünlichen Körper ziehen sich sechs bis neun schwarze Querstreifen, die Bauch- und Afterflossen leuchten kräftig orangerot. Auffällig ist die erste, stachlige Rückenflosse mit einem dunklen Fleck am hinteren Ende. Diese spitzen Stacheln solltest du beim Abhaken beachten. Der Barsch gehört wie der Zander zur Familie der echten Barsche.
Die meisten Barsche bleiben handlang, doch in guten Gewässern werden kapitale Exemplare über 40 Zentimeter lang und mehrere Pfund schwer. Junge Barsche ziehen in großen Schwärmen durchs Wasser und jagen gemeinsam Kleinfische und Insektenlarven. Große, alte Barsche werden dagegen zu Einzelgängern und stellen ihrer Beute an Kanten, Stegen und Hindernissen nach. Er ist ein tagaktiver Räuber, der auf Sicht jagt.
Der Barsch ist extrem anpassungsfähig und kommt in Seen, Flüssen, Baggerseen und vielen Angelteichen vor. An Naturteichen ist er ein häufiger und beliebter Fang, der auch Einsteigern schnell Erfolge beschert. In freien Gewässern gelten je nach Bundesland Schonzeit und Mindestmaß, am bewirtschafteten Teich die Regeln des Betreibers.
Weil der Barsch neugierig und gefräßig ist, lässt er sich gut fangen. Am zuverlässigsten fängt der Tauwurm oder Rotwurm an einer leichten Posenmontage. Kunstköderangler holen ihn mit kleinen Gummiködern, Spinnern oder der Dropshot-Montage aus dem Wasser, gern in auffälligen Farben. Für den Einstieg ist der Barsch der ideale Zielfisch, mehr dazu im Einsteiger-Ratgeber.
Sein festes, grätenarmes Filet gilt als Delikatesse und wird in der Schweiz als Egli auf jeder Speisekarte gefeiert. Mehr über den weit verbreiteten Räuber erfährst du bei Wikipedia.
