Wie fange ich einen Hecht im Forellenteich?

Der Hecht ist ein heimisches Raubtier, lebt in Ufernähe von größeren Teichen, Fließgewässern und Seen und sucht Deckung in Schilfrändern. Er ernährt sich von Fröschen, kleinen Säugetieren, Vögel und neigt zum Kannibalismus, in dem er auch eigene Artgenossen frist. Er wird zwischen 50 und 140 Zentimeter lang, besitzt einen langen, walzigen, abgeflachten Körper und hat einen langen Kopf mit einem oberständigen entenschnabelähnlichen Maul.
Der Hecht im Forellenteich ist zu finden in den verschiedenen Unterständen: Scharkanten, Schilfunterständen, unter im Wasser liegenden umgestürzten Bäumen, Krautbänke, unterspültes Ufer.
Hecht angeln und Hecht fischen mit verschiedenen Methoden:

Das Spinnfischen geschieht von einem Boot oder von einem Ufer aus. Dabei werden die an der Route befindlichen Kunstkörper wie Wobbler, Blinker, Spinnern oder Jerkbaits ins Wasser geworfen und eingeholt. Mit optischen Reizen wird der Hecht zum Anbeißen verleitet. Der Angelstandort muss oft gewechselt werden. Die Routenlänge sollte zwischen 1,80 bis 2,70 betragen, das Gewicht zwischen 10 bis 100 Gramm und die Köderführung muss so sensibel sein, dass sie gespürt wird.

Beim Grundangeln ist der Köder mit einem Bleigewicht versehen, dass den Köder auf den Grund des Gewässers zieht. Geangelt werden Fische, die sich auf dem Grund des Gewässers aufhalten. Die Routenlange reicht von 2,70 bis 3,30 Meter und das Gewicht von 50 bis 300. Mit dieser Technik werden unter anderem Großhechte gefangen.

Beim Schleppfischen vom Boot aus wird der Köder am hinteren Ende eines Bootes durch das Wasser gezogen. Dabei sollte die Route mehr als 2,40 Meter lang sein und 30 bis 80 Gramm wiegen.

Die Montage erfolgt in der üblichen Art und Weise.
Während sich die jungen Hechte von Zooplankton aller Art ernähren, fressen ältere Hechte Fische und Amphibien, manchmal auch kleine Säugetiere und Jungvögel.
Im Sommer ziehen sich die Hechte bei warmer Witterung auf den Grund des Gewässers zurück. An kühlen Tagen und im Frühjahr bzw. Herbst halten sich die Hechte eher in der Wasseroberfläche auf. Im Winter stehen die Hechte in der Tiefe.